Schneewochenende


Eigentlich wollten wir ja heute auf den Frankfurter Weihnachtsmarkt, aber da Männe krank ist (und ihr wisst ja, wie sich kranke Männer verhalten *seufz*) bleiben wir daheim… Ergo kann ich nun endlich berichten, was so die letzten Tage passiert ist.

Am Freitag bin ich durch fieses Schneegestöber nach Egelsbach zur Tierherberge gefahren – und mein Wunsch nach Blacky 2 wurde mir bewilligt. Es war herrlich!!!  Er ist erstens schonmal recht gut erzogen, setzt sich an der Straße hin, bis ich sage, daß wir rübergehen können, orientiert sich schön am anderen Ende der Leine und es gibt nicht das Gezerre wie bei Roula, die einfach immer wieder zurück zu den anderen wollte. Nur wie es dann richtig anfing zu schneien, da ist er dann komplett ausgeflippt 😉 – ist nach sämtlichen erreichbaren Schneeflocken geprungen, hat den frisch gefallenen Schnee vom Boden geschlabbert und ist herumgetollt, als hätte er noch nie Schnee gesehen (wobei das ja gut möglich ist, weil er ja jetzt gerade ein Jahr alt ist). Aber er hat sich immer wieder sofort ins Sitz bringen lassen, auch als er später einen Hasen auf dem Feld entdeckt hat – klar hinterherrennen ging ja nicht so einfach, er war ja an der Leine, also hat er nur diese Haltung eingenommen, die man ja vom Vorstehhund kennt und hat immer wieder zu mir geschaut. Wir waren fast zwei Stunden unterwegs und ich habe es wahnsinnig genossen – am liebsten hätte ich ihn ja gleich mit nach Hause genommen 😆 Lustigerweise sind Blacky 2 und Roula im gleichen ‚Gehege‘, da konnte ich nocheinmal 5 Minuten dort verweilen – und anscheinend kann sie sich noch an mich erinnern, sie kam jedenfalls auf Zuruf sofort an das Gitter und drängte alle anderen zur Seite, weil sie ganz alleine gekrault werden wollte.

Jo hab ich natürlich daheim sofort vorgeschwärmt – aber das hätte ich auch meinem Schlafzimmerschrank erzählen können, es kam nämlich überhaupt kein Feedback 😦 Ob es nun daran liegt, daß er ja ach so krank ist oder was weiß ich, momentan bin ich in der Hinsicht irgendwie angepisst – aber da muß ich wohl durch, ich weiß ja, daß ich einen überaus langen Atem haben kann, wenn ich etwas unbedingt will. Und seit Freitag habe ich auch eine wirkliche Perspektive.

Samstag haben wir einen Weihnachtsbaum gekauft – den ich dann gestern schonmal schmücken durfte (am Mittwoch fahren wir ja zum Schwiegervater) und gestern nachmittag sind wir mit der Odenwaldbahn nach Michelstadt zum Weihnachtsmarkt gefahren. Das war richtig schön, ein kleiner romantischer Weihnachtsmarkt in einer verschneiten Altstadt – da wird einem nicht nur vom Glühwein warm ums Herz… Allerdings hatten alle Züge durch den Schnee ziemliche Verspätungen und irgendwann wirds dann am Bahnsteig ziemlich frisch…

Ich glaube, das reicht für’s erste 😉

Liebe Grüße aus Frankfurt – wo auch schon 5cm Schnee liegen :mrgreen:

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Veröffentlicht in Allgemeines, Gassigehen, Hund. Schlagwörter: , , . 2 Comments »

2 Antworten to “Schneewochenende”

  1. bordeauxdogge Says:

    Schön, das du soviel Spaß beim Hundespaziergang hattest.
    Bei dem Schnee flippen fast alle Hunde etwas aus! 🙂
    O.K. Jo muß man momentan etwas entschuldigen. Wenn der arme Mann ja krank ist, steht ihm vielleicht nicht der Sinn danach um sich über Hunde zu unterhalten.
    Ich glaube er hätte es besser gefunden wenn du ihn liebevoll gepflegt hättest,:) anstatt dich mit Tierheim Hunden zu beschäftigen .
    Weißt du eigentlich wie schlimm das für einen Mann ist, wenn er krank wird????

    Ich war dieses Jahr auf keinem einzigen Weihnachtmarkt.
    Letztes Jahr auch nicht.
    Wird eigentlich nochmal Zeit!

    Lieben Gruß
    Anja

    • razortooth Says:

      Was meinst du, wie sehr ich ihn gepflegt habe – ich als liebendes Eheweib muß das ja, das gehört zu meinen ehelichen Pflichten 😉 – und als ich durch den Schnee getobt bin, war er noch arbeiten. Ich weiß ja mittlerweile, wie bemitleidenswert und dem Tode nah kranke Männer sein können 😆
      Momentan steht ihm der Sinn überhaupt nicht solchen Unterhaltungen – egal ob krank oder gesund. (irgendwie kriegt er dann so einen glasigen, abwesenden Blick und ich merke genau, daß er mir gar nicht zuhört)


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